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Brandenburgs Mittelstand in Zahlen: starke Basis, klare Themen

7. März 2026 · 3 Min. Lesezeit

Brandenburgs Mittelstand hat eine solide Ausgangslage. Und die Daten zeigen deutlich, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen.


1. Substanz und Investitionsbereitschaft

  • 8,1 % Umsatzrendite (Bund 7,2 %)
  • 10.800 € Investition je Vollzeitstelle (Bund 8.500 €)
  • 4,9 % Umsatzwachstum (Bund 4,4 %)

Die Basis stimmt. Brandenburgs Betriebe erwirtschaften überdurchschnittliche Renditen und investieren mehr je Stelle als der Bundesschnitt. Das ist Substanz und Bereitschaft, Entwicklung anzugehen.

2. Wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen

  • 18 % Energiekostenanteil (Bund 8 %)
  • 27 % Eigenkapitalquote (Bund 31 %)
  • 11 % der KMU mit Auslandsumsatz (Bund 21 %)
  • 75 % des Umsatzes lokal erzielt (Bund 55 %)

Die Kosten- und Kapitalseite verdient Aufmerksamkeit, und die starke regionale Bindung macht Betriebe anfälliger für lokale Schwankungen. Wer über die Region hinaus denkt, gewinnt Spielraum.

3. Inhaberschaft und Nachfolge

  • 54 Jahre Durchschnittsalter der Inhaber (Bund 53 Jahre)
  • nur 10 % mit geplanter Nachfolge in fünf Jahren (Bund 15 %)

Die Inhaberschaft altert, und Nachfolge ist seltener konkret geplant als im Bund. In kleinen, stark inhabergeführten Betrieben bündeln sich operative und strategische Aufgaben auf wenige Schultern. Da bleibt wenig fokussierte Zeit für Priorisierung und saubere Übergaben.

Die Zahlen zeigen Themenfelder. Den größten Hebel zeigt erst der Blick in den einzelnen Betrieb.

Jedes Unternehmen ist anders. Liquidität, Prozesse, Digitalisierung, Vertrieb über die Region hinaus, Nachfolge: Wo bei dir am meisten drin ist, zeigt kein Landesdurchschnitt, sondern der genaue Blick vor Ort.

Quelle: KfW-Mittelstandsatlas 2024, Steckbrief Brandenburg (Berichtsjahre 2018 bis 2022). Werte in Klammern: Deutschland gesamt.

Wo ist bei dir am meisten drin?

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