Check-up Nachfolge
Für Inhaber, die noch früh genug dran sind
Abwarten kostet dich deine Altersvorsorge. Wir zeigen Dir, wo und wie Du das drehst.
Wir begleiten ein Muster-Unternehmen über zehn Jahre und machen sichtbar, was Scheitern für den Unternehmenswert bedeuten kann und was ein rechtzeitiger Blick ermöglichen kann.
Warum das zählt
Aufmerksamkeit schaffen viele, aber den Fall wirklich sortieren und die Umsetzung begleiten, das macht sonst keiner.
Nachfolge braucht mehr als einen Impuls und mehr als ein Kurzformat. Sie braucht jemanden, der die gesamte Lage zuerst unabhängig sortiert und danach in der Umsetzung dranbleibt, bis der Betrieb übergabereif ist.
Dieser Muster-Fall zeigt, warum sich dieser Blick lohnt, solange noch Zeit und Ruhe da sind. Lange bevor ein Käufer im Raum steht.
Genau diese Lücke füllen wir.
Warum diese Perspektive
Warum ausgerechnet über den Wert reden
Allgemeine Sensibilisierung erreicht viele, bleibt aber abstrakt, solange der Bezug zum eigenen Unternehmen fehlt. Am stärksten wirkt, was ans Geld reicht. Bei der Nachfolge ist das der Unternehmenswert.
Für viele Inhaber ist der Unternehmenswert die eigentliche Altersvorsorge.
Abhängigkeiten, das emotionale Loslassen und vieles mehr gehören genauso dazu. Sie sind nur schwieriger zu fassen als harte Zahlen. Deshalb hier bewusst eine zahlengetriebene Perspektive.
Das Beispiel
Ein ganz durchschnittliches Unternehmen
Ein Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung mit elf Mitarbeitenden mit der Geschäftsform GmbH. Das Business ist projektstundenbasiert, der Inhaber ist 55 Jahre alt und steckt mitten im Geschäft. Alle Zahlen sind aus dem Branchen-Benchmark abgeleitet.
Kontext: Bis Ende 2029 suchen laut KfW rund 545.000 mittelständische Unternehmen eine Nachfolgelösung. Bei jedem einzelnen entscheidet der Zeitpunkt über den Wert der Übergabe.
Die Zahlen über zehn Jahre
Der Inhaber ändert nichts Grundlegendes
Er arbeitet weiter im Unternehmen, wie immer. Schauen wir zuerst nur auf die üblichen Zahlen.
Mit 55 · Ausgangslage
Ein gesunder Betrieb
Auslastung, Team und Marge liegen im gesunden Bereich der Branche.
So könnte es bleiben, wenn jemand rechtzeitig hinschaut.
Mit 60 · Erste Risse
Läuft doch noch
Ein Mitarbeiter ist weg und bleibt unersetzt, die Pipeline dünnt aus, Investitionen sind zurückgefahren. Umsatz und Gewinn geben leicht nach.
Für den Inhaber sieht alles in Ordnung aus.
Fünf Jahre später
Zwei Wege mit 65
Der eine Inhaber macht weiter wie bisher. Der andere hat mit 60 den Check-up gemacht und seither an seinem Betrieb gearbeitet. Wieder nur die üblichen Zahlen.
Weg A · weiter wie bisher
Weiter gezögert
Der Umsatz ist etwas kleiner, das Team auch, aber der Betrieb schreibt weiter schwarze Zahlen.
Weg B · Potenziale gehoben
Rechtzeitig gehandelt
Preise und Auslastung sind besser, es gibt Nachwuchs, eine zweite Führungsebene und der Betrieb wächst.
Auf den ersten Blick sind das zwei Betriebe, die laufen. So schlecht sieht Weg A gar nicht aus.
Genau das entscheidet über die Nachfolge.
Die Auflösung
Und jetzt der Unternehmenswert
Dieselben Betriebe, dieselben Zahlen von eben. Der Wert erzählt eine ganz andere Geschichte.
Weg A · weiter gezögert
45 T€Aus 780 T€ Umsatz und 13 T€ Gewinn wird ein Unternehmenswert von rund 45 T€. Nach marktüblichem Unternehmerlohn bleibt fast nichts. Schwer übergabefähig.
Weg B · rechtzeitig gehandelt
880 T€Aus 1.350 T€ Umsatz und 145 T€ Gewinn wird ein Unternehmenswert von rund 880 T€. Mehr als das Doppelte der einst gesunden Ausgangslage. Wieder verkäuflich.
835 T€ Unterschied, aus demselben Betrieb.
Alle Zahlen im Überblick
Vom Umsatz bis zum Unternehmenswert
| Kennzahl | 55Ausgangslage | 60Erste Risse | 65Weg A | 65Weg B | Benchmark |
|---|---|---|---|---|---|
| Mitarbeitende | 11 | 10 | 9 | 12 | – |
| Auslastungsgrad | 79 % | 76 % | 72 % | 82 % | 78–85 % |
| Ø Stundensatz | 100 € | 104 € | 108 € | 120 € | 95–130 € |
| Umsatz | 1.000 T€ | 900 T€ | 780 T€ | 1.350 T€ | – |
| Gewinn vor Steuern | 80 T€ (8,0 %) | 55 T€ (6,1 %) | 13 T€ (1,7 %) | 145 T€ (10,7 %) | 8–12 % |
| Unternehmenswert | 430 T€ | 270 T€ | 45 T€ | 880 T€ | – |
Im Branchen-Benchmark
Wann aus „läuft doch noch“ ein unterdurchschnittlicher Betrieb wird
55 · Ausgangslage
Alle Kennzahlen im oder am gesunden Benchmark. Ein normaler, wachstumsfähiger Betrieb.
60 · Erste Risse
Marge unter dem Median, Personalquote über 70 Prozent. Für den Inhaber sieht es noch gut aus, unter der Oberfläche kippt es.
65 · Weg A
Marge, Auslastung und Personalquote klar außerhalb des Benchmarks. Sanierungsnah und schwer übergabefähig.
65 · Weg B
Zurück an die Spitze der Bandbreite, mit zweiter Führungsebene und Nachfolger. Der Betrieb ist wieder verkäuflich.
Der nächste Schritt
Über den Unterschied zwischen 45 und 880 Tausend Euro entscheidet der Zeitpunkt, an dem Du hinschaust.
Genau dafür gibt es zwei Wege, früh anzufangen.
Der Unternehmens-Check-up
Zwei Tage vor Ort. Ein ehrliches Lagebild, die drei wichtigsten Hebel, ein umsetzbarer Fahrplan und eine erste Orientierung zum Unternehmenswert. Unternehmer zu Unternehmer, vertraulich.
Honorarfrei · Aufwandspauschale 300 €Die Fördermitgliedschaft
Damit aus Klarheit Umsetzung wird. Wir bleiben dran, Jahr für Jahr, getragen von der Unternehmerfamilie. Klarheit, die nicht allein lässt.
Satzung und Beitragsordnung findest Du auf unserer Website. Bei uns steht alles vorher fest.
Begleitung über die ZeitWo ist der Haken?
Es gibt keinen. Wir sind ein Verein, getragen von Unternehmern, Wirkung vor Gewinn. Der Check-up ist honorarfrei, die Aufwandspauschale deckt die Kosten vor Ort. Die Fördermitgliedschaft trägt die Begleitung danach.
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