Check-up Nachfolge

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Nachfolge und Unternehmenswert
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Für Inhaber, die noch früh genug dran sind

Abwarten kostet dich deine Altersvorsorge. Wir zeigen Dir, wo und wie Du das drehst.

Wir begleiten ein Muster-Unternehmen über zehn Jahre und machen sichtbar, was Scheitern für den Unternehmenswert bedeuten kann und was ein rechtzeitiger Blick ermöglichen kann.

Muster-Case Branchen-Benchmark Ertragswert vor Steuern
Der Reihe nach

Warum das zählt

Aufmerksamkeit schaffen viele, aber den Fall wirklich sortieren und die Umsetzung begleiten, das macht sonst keiner.

Häufig genugAufmerksamkeit wecken · ein kurzer Impuls · ein Format für den Moment
Unser AnspruchDie ganze Lage unabhängig sortieren · die drei wichtigsten Hebel benennen · die Umsetzung begleiten, Jahr für Jahr

Nachfolge braucht mehr als einen Impuls und mehr als ein Kurzformat. Sie braucht jemanden, der die gesamte Lage zuerst unabhängig sortiert und danach in der Umsetzung dranbleibt, bis der Betrieb übergabereif ist.

Dieser Muster-Fall zeigt, warum sich dieser Blick lohnt, solange noch Zeit und Ruhe da sind. Lange bevor ein Käufer im Raum steht.

Genau diese Lücke füllen wir.

Warum diese Perspektive

Warum ausgerechnet über den Wert reden

Allgemeine Sensibilisierung erreicht viele, bleibt aber abstrakt, solange der Bezug zum eigenen Unternehmen fehlt. Am stärksten wirkt, was ans Geld reicht. Bei der Nachfolge ist das der Unternehmenswert.

Für viele Inhaber ist der Unternehmenswert die eigentliche Altersvorsorge.

Abhängigkeiten, das emotionale Loslassen und vieles mehr gehören genauso dazu. Sie sind nur schwieriger zu fassen als harte Zahlen. Deshalb hier bewusst eine zahlengetriebene Perspektive.

Das Beispiel

Ein ganz durchschnittliches Unternehmen

Ein Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung mit elf Mitarbeitenden mit der Geschäftsform GmbH. Das Business ist projektstundenbasiert, der Inhaber ist 55 Jahre alt und steckt mitten im Geschäft. Alle Zahlen sind aus dem Branchen-Benchmark abgeleitet.

Branche  Ingenieurbüro TGA Rechtsform  GmbH Team  11 Mitarbeitende Modell  Projektstunden

Kontext: Bis Ende 2029 suchen laut KfW rund 545.000 mittelständische Unternehmen eine Nachfolgelösung. Bei jedem einzelnen entscheidet der Zeitpunkt über den Wert der Übergabe.

Die Zahlen über zehn Jahre

Der Inhaber ändert nichts Grundlegendes

Er arbeitet weiter im Unternehmen, wie immer. Schauen wir zuerst nur auf die üblichen Zahlen.

55

Mit 55 · Ausgangslage

Ein gesunder Betrieb

11Mitarbeitende
1.000 T€Umsatz
80 T€Gewinn vor Steuern

Auslastung, Team und Marge liegen im gesunden Bereich der Branche.

So könnte es bleiben, wenn jemand rechtzeitig hinschaut.

60

Mit 60 · Erste Risse

Läuft doch noch

10Mitarbeitende
900 T€Umsatz
55 T€Gewinn vor Steuern

Ein Mitarbeiter ist weg und bleibt unersetzt, die Pipeline dünnt aus, Investitionen sind zurückgefahren. Umsatz und Gewinn geben leicht nach.

Für den Inhaber sieht alles in Ordnung aus.

Fünf Jahre später

Zwei Wege mit 65

Der eine Inhaber macht weiter wie bisher. Der andere hat mit 60 den Check-up gemacht und seither an seinem Betrieb gearbeitet. Wieder nur die üblichen Zahlen.

Weg A · weiter wie bisher

Weiter gezögert

9Mitarbeitende
780 T€Umsatz
13 T€Gewinn vor Steuern

Der Umsatz ist etwas kleiner, das Team auch, aber der Betrieb schreibt weiter schwarze Zahlen.

Weg B · Potenziale gehoben

Rechtzeitig gehandelt

12Mitarbeitende
1.350 T€Umsatz
145 T€Gewinn vor Steuern

Preise und Auslastung sind besser, es gibt Nachwuchs, eine zweite Führungsebene und der Betrieb wächst.

Auf den ersten Blick sind das zwei Betriebe, die laufen. So schlecht sieht Weg A gar nicht aus.

Zwei Betriebe, die laufen. Aber was ist so ein Betrieb am Ende wert?

Genau das entscheidet über die Nachfolge.

Die Auflösung

Und jetzt der Unternehmenswert

Dieselben Betriebe, dieselben Zahlen von eben. Der Wert erzählt eine ganz andere Geschichte.

Gemeinsamer Verlauf bis 60 Weg A, weiter gezögert Weg B, rechtzeitig gehandelt
0 200 400 600 800 T€ 835 T€ Unterschied 430 T€ 270 T€ 880 T€ 45 T€ Potenziale gehoben weiter gezögert „läuft doch noch" 55 Jahre Ausgangslage 60 Jahre Weggabelung 65 Jahre Übergabe
Unternehmenswert nach dem Ertragswertverfahren, vor Steuern. Der Umsatz sinkt beim Zögern nur langsam, minus 22 Prozent. Der Wert dagegen bricht ein, minus 90 Prozent.

Weg A · weiter gezögert

45 T€

Aus 780 T€ Umsatz und 13 T€ Gewinn wird ein Unternehmenswert von rund 45 T€. Nach marktüblichem Unternehmerlohn bleibt fast nichts. Schwer übergabefähig.

Weg B · rechtzeitig gehandelt

880 T€

Aus 1.350 T€ Umsatz und 145 T€ Gewinn wird ein Unternehmenswert von rund 880 T€. Mehr als das Doppelte der einst gesunden Ausgangslage. Wieder verkäuflich.

835 T€ Unterschied, aus demselben Betrieb.

Warum liegen 45 und 880 T€ so weit auseinander, obwohl beide Betriebe laufen? Weil der Wert an der Zukunft hängt, nicht nur am heutigen Gewinn. Bei Weg A hängt alles am Inhaber, die Nachfolge ist offen, der Betrieb schrumpft. Bei Weg B trägt ein Team, das Wissen ist gesichert, der Betrieb wächst. Denselben Gewinn bezahlt niemand gleich, wenn die Aussichten so verschieden sind.

Alle Zahlen im Überblick

Vom Umsatz bis zum Unternehmenswert

Kennzahl 55Ausgangslage 60Erste Risse 65Weg A 65Weg B Benchmark
Mitarbeitende1110912
Auslastungsgrad79 %76 %72 %82 %78–85 %
Ø Stundensatz100 €104 €108 €120 €95–130 €
Umsatz1.000 T€900 T€780 T€1.350 T€
Gewinn vor Steuern80 T€ (8,0 %)55 T€ (6,1 %)13 T€ (1,7 %)145 T€ (10,7 %)8–12 %
Unternehmenswert430 T€270 T€45 T€880 T€
Werte gerundet. Ertragswertverfahren vor Steuern. Personalaufwand jeweils inklusive marktüblichem Geschäftsführergehalt, damit der Wert sauber vergleichbar bleibt.

Im Branchen-Benchmark

Wann aus „läuft doch noch“ ein unterdurchschnittlicher Betrieb wird

Gesund

55 · Ausgangslage

Alle Kennzahlen im oder am gesunden Benchmark. Ein normaler, wachstumsfähiger Betrieb.

Erste Risse

60 · Erste Risse

Marge unter dem Median, Personalquote über 70 Prozent. Für den Inhaber sieht es noch gut aus, unter der Oberfläche kippt es.

Unterdurchschnittlich

65 · Weg A

Marge, Auslastung und Personalquote klar außerhalb des Benchmarks. Sanierungsnah und schwer übergabefähig.

Oberes Drittel

65 · Weg B

Zurück an die Spitze der Bandbreite, mit zweiter Führungsebene und Nachfolger. Der Betrieb ist wieder verkäuflich.

Der nächste Schritt

Über den Unterschied zwischen 45 und 880 Tausend Euro entscheidet der Zeitpunkt, an dem Du hinschaust.

Genau dafür gibt es zwei Wege, früh anzufangen.

Der Unternehmens-Check-up

Zwei Tage vor Ort. Ein ehrliches Lagebild, die drei wichtigsten Hebel, ein umsetzbarer Fahrplan und eine erste Orientierung zum Unternehmenswert. Unternehmer zu Unternehmer, vertraulich.

Honorarfrei · Aufwandspauschale 300 €

Die Fördermitgliedschaft

Damit aus Klarheit Umsetzung wird. Wir bleiben dran, Jahr für Jahr, getragen von der Unternehmerfamilie. Klarheit, die nicht allein lässt.

Satzung und Beitragsordnung findest Du auf unserer Website. Bei uns steht alles vorher fest.

Begleitung über die Zeit

Wo ist der Haken?

Es gibt keinen. Wir sind ein Verein, getragen von Unternehmern, Wirkung vor Gewinn. Der Check-up ist honorarfrei, die Aufwandspauschale deckt die Kosten vor Ort. Die Fördermitgliedschaft trägt die Begleitung danach.

Kompetenz Kompass e.V. · Stand 2026-08-13

Deutschlandweit aktiv, regional verankert.

Kompetenz Kompass e.V. · An der Havel 28, Ketzin/Havel · Amtsgericht Potsdam VR 9990 · vertreten durch Christian Baumgart
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